Randnotizen

Die AJS Schule informiert

Die diesjährige Einschulungsfeier an der Albert-Julius-Sievert-Schule, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Müllheim wurde unter anderem durch die musikalischen Darbietungen zu einem großen Fest für die Erstklässler. Nachdem die Feier durch den Ruf „Hallo Kinder-herzlich willkommen- wir freu´n uns alle, dass ihr jetzt da seid“ eröffnet wurde, begrüßten die Klassen 2-5 unter der Leitung von Stephanie Rieber und Alexandra Leser die neuen Schüler mit dem Lied „I wake up this morning with the sun in my heart“. Anschließend hieß Rektorin Heike Krüger die neuen Kinder und ihre Familien herzlich willkommen.

Es folgten die Lieder „Minun Kultani“ und das „Wochentagelied“. Unter der Leitung von Mathias Seefeld und Alexandra Leser führten die Zweitklässler eine Pantomime „Schwimmbad“ auf. In ihrer Ansprache verglich die Schulleiterin den Einschulungstag mit dem Sprung ins kalte Wasser. Die Ängste vorm kalten Wasser übertragen auf die Schule, können sehr ähnlich sein, schließlich wisse man nicht, was alles auf einen zukäme. Im Miteinander sollen Schule und Eltern gemeinsam die Kinder unterstützen, dass sie im übertragenen Sinne „schwimmen lernen“. Dabei käme es neben den Eltern und den Lehrern aber vor allen auf die Kinder an, die viele Schritte beim Lernen alleine machen müssen.`

Während des abschließenden Tanzes "Sali Bonani" wurden die neuen Erstklässler von ihrer zukünftigen Klassenlehrerin aus dem Publikum abgeholt und gleich in den singenden und tanzenden Kreis mit einbezogen – ein toller Beginn der Schulzeit! Die Erstklässler wurden der Pumaklasse, der Fischeklasse oder der Drachenklasse zugeteilt.

Nach einem gemeinsamen Foto verließen die nun wieder kompletten jahrgangsgemischten Klassen 1/2 die Aula, um ihre erste Unterrichtsstunde in ihren Klassenzimmern zu erleben. Währenddessen erhielten die Eltern weitere Informationen sowie selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und kalte Getränke im Elterncafé, das dieses Jahr von der neunten Klasse unter der Leitung von Axel Schiffer ausgerichtet wurde.

In diesem Jahr wurden am sonderpädgogischen Bildungs- und Beratungszentrum Albert- Julius-Sievert-Schule Müllheim im Rahmen einer kleinen Schulfeier zwei Kollegen in den Ruhestand und 8 Schüler und Schülerinnen verabschiedet.

Am letzten Schultag bedankte sich die Rektorin Heike Krüger für das gemeinsam geschaffte Schuljahr. Die Kinder wären gewachsen, sowie in der Größe, als auch innerlich. Rückblickend hatte die Albert-Julius-Sievert-Schule eine tolle Projektwoche und einen erfolgreichen Waldsporttag. Der Schulchor hat unter der Leitung von Jutta Haaf und Stephanie Rieber viele Auftritte gemeistert und das Schulleben damit fröhlicher gestaltet. Das Treppenhaussingen jeweils zu den Jahreszeiten war weiterhin ein fester Bestandteil des Schullebens am sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum in Müllheim.

Einige Lehrer hatten mit ihren Schülern Kunstprojekte gestaltet, die im Rahmen bei den Kunstprojekttagen betrachtet werden konnten. Es wurde ein großer Dank der Mittagsbetreuung, den Schulbegleitern und den Elternvertretern ausgesprochen. Viel Erfolg für den weiter Weg wurde Emilia, Darian, Leon, Serkan, Silvio, und Michelle gewünscht. Ihre Klassenlehrerin Jutta Haaf überreichte ihnen ihr Viertklasszeugnis und eine Sonnenblume. Ebenfalls mit einer Sonnenblume verabschiedet wurden Jason und Ion.

Der Sozialpreis der Schule wurde Steve Reiher verliehen. Während der Feier trommelte die vierte Klasse ein Trommelstück, der Chor sang ein Lied.

Im weiteren Verlauf wurden Hans Joachim Liebisch nach 31 Jahren und Jutta Haaf nach 26 Jahren an der Alber-Julius-Sievert-Schule in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Jutta Haaf war als Klassenlehrerin tätig, unterrichtete unter anderem Religion und Mathematik. Sie hat als Chorleiterin den Schulchor erfolgreich gemacht. Hans Joachim Liebisch war in der Hauptstufe tätig und bei allen Kindern sehr beliebt. Er hat sich stets für Kollegen und Schüler Zeit genommen. Beide Kollegen werden dem Kollegium sehr fehlen. Zum Abschluss sang der Chor gemeinsam mit den Kindern der Grundstufe „Ferien, Ferien, jetzt sind sie da“ und beendete mit diesem Chanson das schöne Beisammensein.

Auch in diesem Jahr nahm unsere Schule wieder an den Schulkunsttagen vom 5. bis 22. Juli teil. Unter dem Motto "natürlich-künstlich" gestalteten Schüler der Klassen 1 bis 3 im Kunst- und Werkunterricht sehr ausgefallene und kreative Bilder und Skulpturen.

Bei der Vernissage "Mittendrin" in der Martinskirche trat unser Schulchor auf und begeisterte mit seinen schwungvollen Liedern.

Im Rathaus konnte man die Flechtarbeiten/Skulpturen mit Weidenruten und Holz der Klasse 1-3 bewundern. Fotos zeigten außerdem die Schüler bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer Arbeiten.

In der Martinskirche waren ausdrucksstarke und farbenprächtige Porträts der Klasse 3 ausgestellt sowie Collagen mit Schneckenhäusern.

Im Schaufenster der Buchhandlung Beidek standen ganz besondere Gestalten: Die Klasse 3 hatte alte Rebstöcken wieder lebendig gemacht. Wer genau hinschaut kann eine Braut, einen Piraten, einen Fuchs, einen Elefanten, einen Mädchenfrosch, einen Maulwurf und einen Igel erkennen.

 

Am 17.07.2018 fand die diesjährige Abschlussfeier der neunten Klassen der Albert-Julius-Sievert-Schule, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) in Müllheim statt. Traditionell bewirtete die 7. und 8. Klasse das Fest, die dieses zusammen mit ihren Klassenlehrern Marc Zimmermann und Axel Schiffer geplant und vorbereitet hatten.

Steve Reiher, Schüler der Klasse 8, führte durch den Abend. Der Schulchor eröffnete mit dem Lied „Minun kultani“ unter der Leitung von Jutta Haaf und Stephanie Rieber den Abend. Mit den Liedern „In den Träumen“ und „Urwald“ zeigte der Chor wieder einmal vollen Einsatz und bereicherte damit die Feier.

Die Rektorin Heike Krüger gratulierte den 24 Schülern und Schülerinnen zum erfolgreichen Abschluss und erzählte in ihrer Ansprache eine Geschichte, in der eine Person in ein und dieselbe Situation fünfmal gerät. Die Person sieht auf der Straße ein Loch. Zweimal fällt sie hinein und leidet. Beim dritten Mal fällt sie rein, befreit sich aber schneller aus dieser Lage. Beim Vierten Mal geht die Person um das Loch herum und beim fünften Mal nimmt sie eine andere Straße. So sollen die Abschlussschüler zuversichtlich Probleme angehen und keine Angst haben aus diesen zu lernen.

Herr Fröhlin, als Vertreter der Stadt Müllheim, wünschte den Schülern Mut, positiv auf den neuen Lebensabschnitt zu schauen, der ihnen bevorsteht. Sie sollten bei eventuellen Absagen im weiteren Schul- oder Berufsleben stets nach vorne schauen und weiterhin ihre Ziele verfolgen, einen Beruf zu erlernen.

Nach der Zeugnisausgabe bekamen 7 Schüler wegen ganz besonderer Leistungen Preise überreicht. Lina Verrier erhielt für ihre Klasse und Patrick Sink für seine Klasse einen Preis als Klassenbeste und Klassenbester. Den Preis der Lesegesellschaft in Deutsch von Herrn Dr. Thiel erhielt Suami La Venia. Tim Meier erhielt den Preis der Sparkasse für besondere Leistungen in geisteswissenschaftlichen Fächern. Sebastian Brendle und Sandra Kavaliukaite wurden jeweils für das beste Sozialverhalten geehrt. Die Abschlussschüler bedankten sich bei ihren Lehrern, insbesondere bei ihren Klassenlehrern Anna Lasthaus und Mathias Schlageter für die Schulzeit, aber insbesondere für das letzte Jahr.

Im weiteren Verlauf des Abends führten die Schüler und Schülerinnen der siebten und achten Klasse einen Stuhltanz und einen Stockkampf auf. Das Programm endete mit zwei kleinen Filmen, die jeweils die Ereignisse der Ausflüge in Bildern und Sprüchen zeigten, die beide Klassen in der ersten Juliwoche unternommen hatten.

Die vier Elemente erleben

Während der Projektwoche konnten die Schüler der Grundstufe viele spannende Experimente zu den vier Elementen durchführen: Wasser, Luft, Erde und Feuer. Wir machten einen Ausflug zum Warmbach in Müllheim und zum Segelfluggelände. Außerdem stellten wir kleine Flöße mit Segeln her, filterten Dreckwasser und bastelten die unterschiedlichsten Flugobjekte. Die Tage verflogen wie im Nu und es machte allen riesigen Spaß!

 

 

Wunderschönes Konzert zur Verabschiedung von Jutta Haaf

Im Rahmen eines Konzertes mit dem Chor des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums der Albert-Julius-Sievert-Schule ist die langjährige Lehrerin und Schulchorleiterin Jutta Haaf verabschiedet worden. Jutta Haaf wird nach 26 Jahres Dienst als Lehrerin am Ende des Schuljahres in den Ruhestand gehen. Sie hat viele Jahre lang den preisgekrönten Schulchor geleitet, zuletzt im Team mit ihrer Kollegin Stefanie Rieber.

Jutta Haaf konnte in der Aula der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule eine große Anzahl von Musikfreunden zum Konzert begrüßen. Gemeinsam mit Tilo Wachter (Percussion) begleitete sie die Vorträge am Klavier und an der Gitarre, während Stefanie Rieber dirigierte.

Lesen Sie dazu den Bericht in der Badischen Zeitung

Von Franz von Assisi zum Flecht-Hand-Werk

Die Klasse 8 hat sich im Religionsunterricht mit dem Lebenslauf des Franz von Assisi
vertraut gemacht. Sein Verhältnis zur Schöpfung drückte Franziskus auf seine eigene und verbundene Art aus: „Schwester Sonne, Bruder Mond … ". Dem galt es nachzuspüren.

Im Frühjahr ging es darum, in jeder Religionszeit die Schöpfung aktiv und achtsam wahrzunehmen: das aktuelle Wetter, die Vögel zu hören und sie beim Nestbau zu beobachten; mit dem Stethoskop an Baumstämmen nach dem aufsteigenden Wasser im Stamm zu lauschen u.a.

Nicht nur die Schöpfung wahrzunehmen, sondern sie auch zu pflegen, das war ein weiterer Schritt und eine besondere Herausforderung. Die langjährigen Weidenhütten auf unserem Schulgelände mussten dringend geschnitten, die Äste sortiert, gesammelt und transportiert werden. Alle packten fleißig an.

So ganz nebenbei kam der Wunsch eines Schülers auf: "Ich möchte aus den Weidenästen ein kleines Körbchen machen." Es bedurfte keiner Überzeugungsarbeit, denn auch die anderen Schüler/-innen waren sofort dabei. Herr Daniel Schenk, Flechtwerk-Niederweiler, führte die Schüler/-innen schrittweise in das Korbflechten ein. Das sah so leicht und einfach aus…. Nach einiger Übungszeit gelang es den Schülern, die Handgriffe fast wie von selbst „laufen“ zu lassen. Die Gespräche verstummten  allmählich und jeder/jede flocht still und konzentriert für sich. Ein Schüler meinte sinngemäß: "Das tut mir gut – ich komm da runter. Das möchte ich jeden Tag machen." Welch beruhigende Wirkung das Hand-werk hat!

Mit gutem Recht können die Schüler/-innen der Klasse 8 stolz auf ihre Fertigkeiten und ihr Hand-werk sein. Jede/r nahm sein fertiges, individuelles Körbchen gerne mit nach Hause.

Ein Kreuz zu betrachten, ein Film über das Kreuz zu sehen – in der Regel über den Tod von Jesus - ist eher eine distanzierte Weise sich diesem Symbol zu nähern.

Selbst ein Kreuz mit Nägeln in ein Holzstück zu hämmern, das laute eigene schlagende Klopfen zu hören – dieser Aufgabe stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 im Religionsunterricht. Dazu war Konzentration sowie präziser technischer Umgang mit Hammer und Nägeln gefragt.

Eine ganz eigene Betroffenheit wurde beim anschließenden Lesen des biblischen Textes „Die Kreuzigung Jesu“ offensichtlich.

Am 19.3.18 hatte Frau Wiggenhauser ihren letzten Arbeitstag. Seit 22 Jahren hat sie jeden Tag unermüdlich unser Schulhaus sauber gehalten. Die Schüler der Grundstufe verabschiedeten die sichtlich ergriffene Frau Wiggenhauser mit dem selbstgedichteten Lied: „Vielen Dank, vielen Dank, so singen wir heut, und wünschen für Sie eine glückliche Zeit!“ Frau Krüger überreichte ein Präsent und einen Blumenstrauß im Namen des Kollegiums und wünschte Frau Wiggenhauser alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Am Mittwoch, den 14.03.2018 machte sich, wie in den vergangenen Jahren auch, eine Gruppe Schüler der Albert-Julius-Sievert Schule mit einem Schüler der Adolph-Blankenhorn-Schule auf den Weg zum Feldberg zum diesjährigen Kreisjugendskitag.

Bei strahlendem Sonnenschein gelang es fast allen Schülern beim Skirennen, sicher ins Ziel zu gelangen. Zunächst war die Piste noch gut zu fahren, doch durch die hohen Temperaturen wurden die Verhältnisse vor allem für die älteren Fahrer zunehmend schwierig.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnte der Tag dann für freies Skifahren in der Gruppe genutzt werden, bevor es zur Siegerehrung ging. Hier gab es noch tolle Preise zu gewinnen. Es war für alle ein toller und erlebnisreicher Tag.